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Fördermittel

Wohnraumförderung 2012 in Baden-Württemberg

Der Artikel wurde am 11. Januar 2012 von Geprüfter Finanz-Planer (BFP) Hermann Hübner - Baufinanzierungen & Finanzkonzeptionen veröffentlicht.

Pünktlich zum Jahresbeginn können wieder Anträge im Rahmen der Landeswohnraumförderung bei der L-Bank in Karlsruhe bzw. Stuttgart gestellt werden.

Das neue Wohnraumförderprogramm setzt dieses Jahr neue Akzente hinsichtlich bestimmter energetischen Standards im Rahmen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bei Neubauten und bei Erwerb von bestehendem Wohnraum.

  1. Neubauten oder der Erwerb von neuem selbstgenutzten Wohnraums müssen mindestens den Standard „KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV 2009)“ erfüllen.
  2. Beim Erwerb bestehenden Wohnraums (älter als 4 Jahre nach dessen Bezugsfertigkeit) gilt:
    • ab Bauantragsjahr 1995 muss das Objekt mindestens die Vorgaben der Wärmeschutzverordnung (1995) erfüllen.
    • bis Bauantragsjahr 1994 sind Maßnahmen zur Erreichung der Vorgaben der Wärme-schutzverordnung (1995) innerhalb von 2 Jahren nach Förderzusage der L-Bank durchzuführen, die die Voraussetzungen der KfW-Programme „Energieeffizient Sanieren“ oder „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen“ erfüllen. Hierzu sind entsprechende KfW-Darlehen bei der L-Bank zu beantragen.

Weitere wichtige Neuerungen und Veränderungen der diesjährigen Wohnraumförderung sind:

  • Wegfall der Kostenobergrenzen bei Bau oder Erwerb von Wohneigentum
  • Anhebung der Einkommensgrenzen, gestaffelt nach der Haushaltsgröße
  • Erhöhung der maximalen Förder-Darlehensbeträge in den einzelnen Gebietskategorien
  • Einheitliche Förderung von Bau oder Erwerb neuen oder bestehenden Wohnraums sowie Umbau-, Ausbau- und Erweiterungsmaßnahmen.
  • Wegfall der Zusatzförderung bei Bau oder Kauf in Ortszentren

Auch in 2012 stellt die L-Bank wieder für Mehrkosten, die durch die Herstellung oder Anpassung eines barrierefreien Ausbaus bzw. Umbaus entstehen, spezielle Fördermittel bereit. Das gilt auch für besondere bauliche Maßnahmen für schwerbehinderte Menschen, welche durch Art und Grad der Behinderung bedingt sind.

Ebenfalls mit einer gesonderten Förderung können diejenigen rechnen, denen zum Beispiel durch Einsatz von Erdwärme- oder Grundwasser-Wärmepumpen Mehrkosten entstehen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass diesbezüglich kein Förderangebot des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) besteht.

Meine Empfehlung lautet deshalb:

Nutzen Sie daher die zinsgünstigen Finanzierungsangebote der L-Bank sowie der KfW-Förderbank, wenn Sie ein Objekt erwerben, umbauen oder erweitern möchten.

Durch die zinsverbilligten Darlehen der L-Bank und den Fördermitteln der KfW-Bank können mehrere Tausend Euro an Zinsaufwendungen gegenüber einer herkömmlichen Bankfinanzierung eingespart werden. Diese direkten Ersparnisse erhöhen Ihre finanziellen Spielräume. Für weitere und detaillierte Auskünfte zu den einzelnen Förderprogrammen stehe ich Ihnen in einem persönlichen Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.


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Geprüfter Finanz-Planer (BFP)

Hermann Hübner - Baufinanzierungen & Finanzkonzeptionen

Mitglied im Bundesverband Finanz-Planer e. V.

Steingaustr. 44
73230 Kirchheim unter Teck
Telefon: 07021-862758
Website: http://www.huebner-baufinanz.de
E-Mail: info@huebner-baufinanz.de

Der Autor ist geprüftes Mitglied im Bundesverband Finanz-Planer e. V. Das weist ihn als unabhängigen Finanzberater aus. Herr Hübner konzentriert sich schwerpunktmäßig u. a. auf Immobilienberatung und -vermittlung, Baufinanzierung, Riester-Rente/Rürup-Rente, private Altersvorsorge sowie Rentenversicherungen.


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