LoginRegistrierungKontaktDatenschutzImpressum

Bundesverband Finanz-Planer e.V. (BFP), Hoyersgang 63, 26122 Oldenburg, Deutschland, Telefon: 0441-1805238, Telefax: 0441-1805239

Wohlstand oder Versorgungslücke

„Riester-Renten“-Vorsorge mit Investmentfonds

Der Artikel wurde am 10. August 2009 von Bruno Steiner - Fachbüro für angewandte Baufinanzierung veröffentlicht.

Über den Autor

Bruno Steiner

Mitglied im Bundesverband Finanz-Planer e. V. Der Autor ist geprüftes Mitglied im Bundesverband Finanz-Planer e. V. Das weist ihn als unabhängigen Finanzexperten aus. Herr Steiner konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Investmentfonds (Renten/Aktien), Lebensversicherungen, Krankenversicherungen, betriebliche Altersvorsorgung, Riester-Rente/Rürup-Rente, private Baufinanzierung, Sachversicherungen privat, private Altersvorsorge, Immobilienfinanzierung, Kapitalanlage, Personenversicherung, Berufsunfähigkeitsabsicherung, Rentenversicherungen sowie Wohn-Riester.

Weitere Informationen halten wir für Sie auf folgender Seite bereit: Bruno Steiner - Fachbüro für angewandte Baufinanzierung.

Wohlstand oder Versorgungslücke?
Das Thema Rente geht alle an. Jeder muss sich heute Gedanken darüber machen, wie er seinen Lebensstandard nach dem Berufsleben sichert. Fest steht: Allein mit der gesetzlichen Rente geht es nicht. Immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Rentner finanzieren. Das Ergebnis: Die Rentenbeiträge werden steigen, das Rentenniveau wird in Zukunft sinken. Die Versorgungslücke droht.

Keiner kann genau wissen, wieviel Rente er bekommen wird - je länger die Zeit bis zum Ruhestand, desto ungewisser ist, was einen erwartet. Und immer weniger kommen in den Genuss einer traditionellen betrieblichen Zusatzversorgung.

Private Vorsorge ist unverzichtbar
Private Vorsorge für das Alter ist also das Gebot der Stunde. Es gilt, eine angemessene Vermögens-Reserve mit möglichst geringem Aufwand und möglichst geringem Risiko aufzubauen. Denn ein komfortables Finanzpolster ist eine gute Basis für ein regelmäßiges Zusatzeinkommen. Ein solches Polster bedeutet Sicherheit und Entscheidungsspielraum - damit Sie sich im Rentenalter nicht einschränken müssen.

Investmentfonds - Lukrative Geldanlagen
Sicher: Es gibt viele Wege, sich das notwendige Finanzpolster zu schaffen. Einer der ertragreichsten ist jedoch die Investition in Wertpapiere, besonders in Aktien. Auch Immobilienanlagen sind ein sinnvoller Weg.

Angesichts Tausender von Aktien oder festverzinslicher Wertpapiere bleibt dem Anleger die Qual der Wahl. Nicht nur beim Kauf, sondern auch danach. Denn es gibt bei jedem Wertpapier zu jedem Zeitpunkt vier Möglichkeiten: kaufen, nicht kaufen, halten oder verkaufen. Das Geheimnis des Erfolgs liegt darin, für welche Möglichkeit man sich entscheidet. Um erfolgreich zu sein, braucht man vor allem viel Zeit, Wissen, Erfahrung, schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen - professionelles Know-how also. Und wer hat schon die Zeit, sich dieses Know-how anzueignen? Nicht minder schwierig ist es, sich zum Beispiel an großen gewerblichen Immobilien zu beteiligen.

Die Lösung: Investmentfonds ohne Versicherungsmantel (Koppelungsvertrag)
Es geht jedoch auch anders: clever, einfach, der finanziellen Situation angepasst. Mit Investmentfonds. Und so funktioniert diese Art der Geldanlage: Sie vertrauen Ihr Geld einer Investment-Gesellschaft, auch Kapitalanlagegesellschaft genannt, an. Diese bildet aus unterschiedlichen Wertpapieren einen Fonds.

Die Auswahl der Papiere treffen erfahrene Experten nach dem Prinzip der "gesunden Ertrags- und Risikomischung". Das bedeutet: Die Papiere sollen sich hinsichtlich Ertragschancen und möglicher Risiken so ergänzen, dass Sie gute Erträge bei möglichst hoher Sicherheit erzielen. Wie in anderen Bereichen des täglichen Lebens wenden Sie sich immer dann, wenn Sie sich nicht hundertprozentig auskennen, an Fachleute. Sie kaufen Anteile eines Fonds und sind damit an allen Wertpapieren des Fondsvermögens beteiligt: an ihrem Kurswert, ihren laufenden Erträgen, ihren Kursgewinnen, aber auch an Kursverlusten, die nicht ausgeschlossen werden können.

Zur Auswahl stehen verschiedene Arten von Fonds: Aktienfonds, Rentenfonds, gemischte Fonds, Geldmarktfonds. Bei Offenen Immobilienfonds ist das Fondsvermögen überwiegend in gewerblichen Immobilien angelegt. Und es gibt einen speziellen Fonds für die Altersvorsorge: die AS-Fonds.

Aktien langfristig rentabler als Rentenpapiere
Mehr denn je ist es besonders unter Wirtschaftswissenschaftlern gesicherte Erfahrung, dass sich Aktien langfristig besser rentieren als festverzinsliche Wertpapiere. Dies zeigen Untersuchungen der deutschen Finanzmärkte in den letzten fast 60 Jahren.

Die Popularität der professionell gemanagten Anlage "Investmentfonds" nimmt bei privaten und institutionellen Anlegern kontinuierlich zu. Investmentfonds sind kraft Gesetzes verpflichtet, im ausschließlichen Interesse der Anleger, also in Ihrem Interesse, zu handeln.

Trotz hoher Kursausschläge auch nach unten war die Aktienanlage im Durchschnitt der jährlichen Erträge bedeutend rentabler als Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren.

Altersvorsorge-Konto

Die Investmentbranche will mit einem Altersvorsorge-Konto die kapitalgedeckte Altersvorsorge effizienter und attraktiver machen. Wichtige Kernelemente des Konzepts sind dabei:

Das Altersvorsorge-Konto ist einfach:
Der umfangreiche Anforderungskatalog der Riester-Rente wird entschlackt und auf die unter dem Gesichtspunkt Altersvorsorge wesentlichen Kriterien reduziert. Anstelle jährlicher Zulagenanträge braucht der Vorsorgesparer nur einen einzigen Dauerzulagenantrag zu stellen. Erst bei Änderung wesentlicher persönlicher Verhältnisse (z. B. Geburt eines Kindes) muss er erneut tätig werden. Das ist bequem und reduziert mögliche Fehlerquellen.

Das Altersvorsorge-Konto ist für alle
Das Altersvorsorge-Konto schafft Chancengleicheit: Förderberechtigt sind alle in Deutschland Steuerpflichtigen, also alle Bürger, die in Deutschland wohnen. Das fördert die Akzeptanz und führt zu mehr Gerechtigkeit. Beispielsweise erhalten auch nicht berufstätige Ehefrauen eine eigene, und nicht lediglich abgeleitete Möglichkeit zu geförderter privater Vorsorge. Das gleiche gilt für Arbeitslose, die bei der Riester-Rente bisher ausgeschlossen sind.

Das Altersvorsorge-Konto kombiniert betriebliche und private Alterssicherung
Mit dem Altersvorsorge-Konto können Arbeitnehmer erstmals private Altersvorsorge und betriebliche Altersversorgung über ein und dasselbe Instrument betreiben. Das spart Vertriebs- und Verwaltungskosten und erhöht die Effizienz. Das Konto steht gleichermaßen für Arbeitgeberbeiträge, Beiträge aus Gehaltsumwandlung und Arbeitnehmerbeiträge offen. Der Arbeitnehmer kann die Anlageform für sein Altersvorsorge-Konto selbst auswählen. Die Verpflichtung des Arbeitgebers beschränkt sich dabei auf die Überweisung der vereinbarten Beiträge auf das Altersvorsorge-Konto des Arbeitnehmers. Riestersparverträge sollten aber nicht über die bAV erfolgen, wenn der Arbeitnehmer in der gesetzlichen Krankenkasse pflicht- oder freiwillig versichert ist.

Das Altersvorsorge-Konto ist flexibel
Bei Arbeitsplatzwechsel wird das Altersvorsorge-Konto mitgenommen: Das Konto folgt dem Menschen (Portabilität). Bei Arbeitslosigkeit, Kindererziehungszeiten, Selbständigkeit und anderen Unterbrechungen der versicherungspflichtigen Tätigkeit kann das Altersvorsorge-Konto vorübergehend beitragsfrei gestellt oder auch mit privaten Einzahlungen weiter geführt werden. Das Altersvorsorge-Konto gestattet in der Bezugsphase auch die Entnahme höherer Einmalbeträge. Damit kann es sich an die unterschiedlichsten Bedürfnisse im Alter optimal anpassen.

Das Altersvorsorge-Konto ist sicher
Jeder Anbieter muss mindestens den Erhalt der eingezahlten Beiträge zum Zeitpunkt der Auszahlung (Rentenbeginn bzw. Vollendung des 60. Lebensjahres, Verträge ab 2010 = 62. LJ.) zusagen. Angemessene aufsichtsrechtliche Regelungen stellen sicher, dass der Anbieter diese Zusage tatsächlich erfüllen kann. Gleichzeitig können die Chancen der Kapitalmärkte wahrgenommen werden.

Ausgangslage
Die Altersvorsorge in Deutschland basiert auf drei Säulen,

  • der gesetzlichen Rentenversicherung,
  • der betrieblichen Altersversorgung sowie
  • der privaten Altersvorsorge.

Künftig wird die Leistung (Rente) der 1. Säule zum Gesamtalterseinkommen sinken. Entsprechend sollten die beiden anderen Säulen bAV und private Vorsorge den Ausfall kompensieren.

Sie wollen Ein- und Auszahlung variieren? Fonds sind flexibel und passen sich Ihren Bedürfnissen an.
Sie können auch nach Abschluss höhere oder niedrigere Beträge vereinbaren oder den Sparplan vorübergehend ruhen lassen - viel Gestaltungsfreiraum für Ihr Geld. Allerdings: Wenn Sie Ihre Sparbeiträge verringern, verringert sich damit auch Ihr späteres Zusatzeinkommen.

Jeder möchte sein Leben nach dem Beruf sorgenfrei genießen. Viele überlegen sich, wie sie dieses Ziel am besten erreichen. Es gibt einige unbekannte Größen bei dieser Überlegung: Wer weiß schon, was in den nächsten 10, 20 oder 30 Jahren passiert? Oder welche Wünsche und Pläne man mit 65 Jahren hat?

Eins steht fest: Je besser Sie im Ruhestand finanziell ausgestattet sind, desto mehr Möglichkeiten haben Sie.

Erkenntnis daraus:
Zu einer fundierten Beratung über die möglichen Vorsorgebausteine gehört eine Analyse des Kundenwunsches in der Leistungsphase (z.B. vererbbar, kapitalisierbar). Die Ergebnisse hängen deshalb sehr stark vom Einzelfall und den Individualvorgaben ab. Pauschalkriterien wie die „Förderquote, Steuer sparen" und eine einseitige Betrachtung nur der Sparzeit genügen den Anforderungen nicht. Aufgrund der Komplexität der Produkte und der Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, Auswirkungen und Inanspruchnahme der Leistungen in der Zukunft benötigt der Berater entsprechendes Fachwissen und Kenntnisse.
In Zweifelsfällen sollten Vermittler oder Kunden auf einen Spezialisten zugreifen und evtl. einen Steuerberater hinzuziehen.

Die Arbeitskraft ist unser größtes Kapital. Damit erfüllen wir uns Wünsche und Ziele und sichern unseren Lebensstandard während des aktiven Arbeitslebens. Natürlich geht jeder davon aus, dass sich daran auch nichts ändert. Riskieren Sie das Erreichte nicht durch "falsche Helfer!"

Wann sprechen wir darüber?
Sie sehen, wir haben viel vor. Von Beratern dürfen Sie  mehr erwarten als von Produktverkäufern: Mehr Qualität, mehr Leistung und mehr Kundenorientierung. Es würde mich freuen, wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

Für weitere Informationen stehen Ihnen als Ansprechpartner die Mitglieder des BFP gerne zur Verfügung. Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Sichern Sie sich die Vorteile einer unabhängigen Beratung mit herausragendem Ruf.

Bruno Steiner, Baarweg 9, 78647 Trossingen (Schura)
Telefon: +49 07425 326014
Telefax: +49 07425 326015
E-Mail: brunosteiner@t-online.de
Internet: http://www.brunosteiner.de

Weitere Artikel aus unseren Fachbereichen Baufinanzierung, Unternehmensfinanzierung, Kapitalanlage, Versicherungen, Betriebliche Altersvorsorgung

Was versteht man unter bAV?

Altersvorsorge - betriebliche Altersversorgung (bAV, BAV)

Dienstag, 02. März 2010

WebseiteDie betriebliche Altersvorsorge sollte die gesetzliche Rentenversicherung und die private Vorsorge der Bürger eigentlich ergänzen. Arbeitnehmer haben gegenüber dem Arbeitgeber einen Anspruch auf die Durchführung einer betrieblichen Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Der Arbeitgeber muss sich aber nicht an der Finanzierung der BAV beteiligen. Was versteht man unter betrieblicher Altersvorsorge? [...]


Förderung, Vor- und Nachteile u.w.m.

Wohn-Riester oder amtlich Eigenheimrentengesetz - EigRentG

Sonntag, 09. August 2009

WebseiteDie Riester-Förderung gibt es rückwirkend zum 01.01.2008 auch für die Anschaffung einer selbstgenutzten Immobilie. Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat hat einem entsprechenden Gesetzentwurf zugestimmt. Wie funktioniert es voraussichtlich? Für wen lohnt sich welches Riester-Modell? [...]


Vergleich bAV VL

Betriebliche Altersversorgung statt vermögenswirksam sparen - Ob sich das tatsächlich lohnt?

Montag, 11. Januar 2010

WebseiteJeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen (VWL), fast jeder erhält dazu einen tariflichen oder freiwilligen Arbeitgeberzuschuss. Anlagemöglichkeiten sind Banksparpläne, Investmentfonds, Versicherungen, Bausparverträge, direkte wohnwirtschaftliche Verwendung (wird selten angeboten, weil damit keine Provisionen und Gebühren kassiert werden können), bAV und "Riestern". Nachteil: Auf den VL-Sparbetrag – maximal 40 € im Monat p. P. (pro Person / Arbeitnehmer) – fallen individuell evtl. Steuern und Sozialabgaben an. Fließt der Betrag für die vermögenswirksamen Leistungen dagegen in die betriebliche Altersversorgung, landet er ohne Abzüge beim Anlageinstitut. Wieviel dabei auf dem Konto des Sparers ankommt, bleibt das Geheimnis der Anbieter. Neben der Steuerfreiheit entfallen die Abgaben zur Sozialversicherung. [...]


Aufstockung Rentenversicherungsbeiträge

400-Euro-Job - Wie nutze ich alle Vorteile?

Mittwoch, 09. Dezember 2009

WebseiteSeit dem 01.04.1999 zahlen Arbeitgeber für geringfügig Beschäftigte Beiträge an die Sozialversicherung wie die Kranken- und Rentenversicherung. Durch die Beiträge an den Rentenversicherungsträger wird kein Versicherungsverhältnis begründet, so dass die Zahlung durch den Arbeitgeber an die GRV für den Arbeitnehmer weitgehend nutzlos ist. Durch die gesetzl. (§ 163 Abs. 8 SGB VI i. V. m. § 5 Abs. 2 S. 2 SGB VI) zugelassene Aufstockung der Beiträge an die GRV können sich Arbeitnehmer jedoch die Vorteile eines normalen Rentenversicherten sichern. Wer es noch nicht getan hat, sollte dies bei seinem Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber tun. [...]


Riester-Förderung, Riester-Sparen, Riester-Zulage

Riestern Sie richtig oder verschenken Sie noch Geld?

Mittwoch, 11. November 2009

WebseiteNach wie vor sitzt die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) sowie das Finanzamt auf „Ihrem“ Geld. Warum ist das so? Viele haben noch keinen „Riestervertrag“ oder aber sie sind Riestersparer und beantragen ihre Förderung nicht oder nicht richtig. Dabei macht aber gerade die Zulagen- und steuerliche Förderung „Riestern“ so attraktiv. [...]