Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit "ja" beantwortet haben, dann sollten Sie sich unser Verbandsangebot einmal näher ansehen.
Wenn Sie einen kompetenten Experten genannt haben möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle oder suchen Sie selbst den Ihnen am nächsten gelegenen Experten in unserem Mitgliederbereich.
- Seriöse Berater/-innen verfügen über allgemeine kaufmännische Kenntnisse und
Fertigkeiten
Ein Abschluss eines kaufmännisch orientierten Berufsbildes oder die Ausübung eines kaufmännischen Berufes
über mindestens drei bis fünf Jahre zeigen dies.
- Seriöse Berater/-innen verfügen über fundierte Fachkenntnisse im Bereich ihrer
jeweiligen Tätigkeit
In vielen Fällen haben Berater keine “ordentliche” Ausbildung in ihrem Tätigkeitsfeld abgelegt - wie z.B. Bank-,
Versicherungs- oder Immobilienkaufmann. Durch Fortbildungen kann dies aber ersetzt werden. Als unteren
Standard für eine spartenübergreifende Finanzplanung im privaten Haushalt empfehlen wir den Abschluss zum
“Fachberater für Finanzdienstleistungen (IHK)”. Dieser Kenntnisstand sollte für die Beratung über Standardprodukte
des privaten Haushaltes vorhanden sein. Das sind im wesentlichen: private Sach- und Personenversicherungen
(Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtsschutz-, Kfz-Versicherungen sowie Unfall-, Kranken-, Lebens-, Rentenversicherungen
mit Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherungen.
Wenn es um komplexere Finanzdienstleistungen geht, sind speziellere Kenntnisse und Fertigkeiten erforderlich.
Das gilt zum Beispiel für: Baufinanzierungen, betriebliche Altersversorgung, Immobilienanlagen,
Beteiligungsprodukte (wie geschlossene Fonds) aber auch für umfassende Finanz- und Vermögensplanungen mit
Kapitalstrukturanalysen oder ähnlichen Finanz-Planungen. Hier sind mindestens Abschlüsse auf dem Niveau des
“Fachwirt für Finanzplanung (IHK)” oder spezielle Prüfungen für das Tätigkeitsgebiet. Leider können wir derzeit am
Markt noch keine Übersicht über konkrete Zertifizierungen geben. Im Fall unseres ”Bundesverband Finanz-Planer”
ist durch hohe Eingangshürden sichergestellt, das die Mitglieder über allgemein kaufmännische und tiefe spezielle
Fachkenntnisse sowie praktische Erfahrung verfügen (s. Satzung und Richtlinien).
- Seriöse Berater/-innen haben mehrjährige praktische Erfahrungen gesammelt
Wir gehen davon aus, das mindestens drei Jahre praktische Tätigkeit nötig ist, um alle ernsthaften Planungen des
privaten Bereiches, wie unter 2. Im 1. Absatz genannt, selbständig auszuführen.
- Seriöse Berater/-innen können Referenzen abgeben
Hierunter sind auch fachliche Publikationen, Meldungen in der Presse und den anderen Medien oder persönliche
Erfahrungen zu zählen
- Seriöse Berater/-innen geben klar zu erkennen, von wem sie ihr Einkommen beziehen
Die Bezahlung der “Finanzberatung” erfolgt in Deutschland traditionell durch die Produktgeber, da die
Vergangenheit im wesentlichen nur den Typus des Vermittlers kannte. Dessen Position als Agent oder als Makler
bedingt, dass die Bezahlung 1. Nur bei Abschluss und 2. seitens des Produktgebers erfolgte. Wenn Sie aber einen
Rat bevorzugen, der davon unabhängig ist, finden Sie heute auch Fachleute, die Sie gegen Honorar beraten.
Lassen Sie sich aber bestätigen, das daneben keine Provisionen o.ä. vom Produktgeber fließen (oder wenigsten
die Höhe nennen, damit Sie das Gewicht der Zahlung gegenüber dem Honorar einschätzen können).
- Seriöse Berater/-innen klären über ihre Abhängigkeit von einzelnen oder mehreren
Produktgebern auf
Neben den Zahlungen können auch direkte vertragliche Bindungen dazu führen, das die Ergebnisse der Beratung
beschränkt sind. So gibt es Agenturen, die nur die Produkte eines Konzerns vermitteln dürfen aber auch
Vereinbarungen, Produkte einer Sparte (z.B. alle Unfallversicherungen) nur bestimmten Vertragspartnern
zuzuführen.
- Seriöse Berater/-innen konkretisieren zu Beginn der Beratung ihre Aufgaben, die Ziele
und den Aufwand
Sie sagen Ihnen, was sie konkret tun können und wo eventuell ihre Grenzen sind und geben Ihnen zumindest eine
Einschätzung des auf Sie zukommenden Aufwandes.
- Seriöse Berater/-innen haben eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung über ihre
Tätigkeit abgeschlossen
Der Deckungsumfang sollte den gesamten Rahmen der Tätigkeit abdecken.
Die Deckungssumme sollte ausreichend hoch sein, damit mögliche finanzielle Schadenersatzansprüche auch
gedeckt sind
- Seriöse Berater/-innen drängen nicht zum schnellen Vertragsabschluss
Sie haben stets Zeit, mögliche Schritte in Ruhe zu prüfen.
Seien Sie misstrauisch, wenn von einer “letzten Gelegenheit” oder der “einmaligen Chance” die Rede ist.
- Seriöse Berater/-innen weisen sich oft durch die Zugehörigkeit zu einem seriösen
Verband aus.
Beobachten Sie hierzu die Meldungen der Presse oder erkundigen Sie sich bei speziellen Branchendiensten.