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Artikel von Mitgliedern und externen Quellen

finanzplanung konkret 04/2009

CAP-Kredit mit Break-even-Zins - Die Berechnung des Zinsänderungsrisikos

Dienstag, 23. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Prof. Heinrich Bockholt

PDF-DateiForwarddarlehen, CAP-, Flex- und Kombi-Kredite überschwemmen im Zusammenhang mit Prolongationen die Kreditlandschaft. Die Kunden können diese Angebote selten korrekt beurteilen, die Banken rücken keine konkreten Zahlungsströme heraus, die Verträge sind aus Kundensicht nicht transparent. Die derzeit günstige Zinskonstellation soll mit einem abgesicherten Termingeschäft auch für eine Prolongation in ein bis vier Jahren vorteilhaft genutzt werden. Das ist der Hintergrund dieser Kreditangebote. Der Kunde möchte allerdings eine komplette Information, um beurteilen zu können, welche Chancen und Risiken er eingeht. Folgender praktischer Fall soll das beleuchten: Der selbstständige Unternehmer Berger (Ratingnote BBB+) hat vor Jahren ein kleines Verwaltungsgebäude gebaut. Dazu hat er ein Darlehen bei der ALPHABank aufgenommen. Dieses hat derzeit folgende Konditionen: 1. Annuitätendarlehen: Restschuld zum 31.8.2009 125.000 €, Nominalzinssatz fest bis zum 31.8.2011 5,50 %, Rate pro Monat 1.070,00 € damit Restschuld am 31.8.2011 112.419,54 €. Herrn Berger wird ein CAP-Kredit mit folgenden Konditionen angeboten:2. Annuitätendarlehen: CAP-Gebühr von 6,4 % auf die Restschuld vom 31.8.2009 8.000,00 € maximaler Zinssatz basierend auf 3-Monats-Euribor für 10 Jahre ab dem 31.8.2011 4,00 % Marge der Bank auf dem EURIBOR 2,00 % monatliche Ratenzahlung und gleichzeitige Zins- und Tilgungsverrechnungen Restschuld nach 10 Jahren 0,00 € Herrn Berger möchte wissen, was auf ihn zukommt, wenn er den Vertrag unterschreibt. Ferner möchte er gerne den Break-even-Zins kennen, ab dem das CAPDarlehen ihm absolute Vorteile bringt. Auf den Punkt gebracht: Herr Berger möchte gerne wissen, ob sich unter Chancen- und Risikoaspekten der CAP-Kredit lohnt oder nicht. Es kann ja auch sein, dass die günstigste Alternative ist, einfach bis zum 31.8.2011 abzuwarten und keine Verträge vorab zu unterschreiben. Wenn der EURIBOR weiter seinen günstigen Zinssatz von derzeit etwa 1 % behält, ist das Angebot unbestritten günstig. Wenn die Zinsen am Kapitalmarkt angesichts der hohen Schuldenberge der öffentlichen Hand steigen, steigt auch der EURIBOR. Steigt der EURIBOR über 4 % am Kapitalmarkt, zieht der CAP, also Herr Berger braucht nicht mehr als 4 % Zins + 2 % Marge = 6 % Nominalzins und vorab die CAP-Gebühr zu zahlen. Von seinem Finanzberater, der sein Honorar auch verdient, möchte Herr Berger nun folgendes wissen: 1. Wie sieht der Zahlungsstrom des 2. Darlehens in der worst-case-Betrachtung, also bei pessimistischen Erwartungen aus? Berechnen Sie dazu den Kredit mit 4 % EURIBOR + 2,0 % Marge also mit 6 % Nominalzins, die Quartalsrate und den Tilgungssatz. 2. Ermitteln Sie den Gesamteffektivzins beider Darlehen inklusive CAP-Gebühr. 3. Ermitteln Sie den Break-even-Zins des CAP-Darlehens. a) Nehmen Sie eine Sondertilgung von 8.000 € bei dem 1. Darlehen vor. b) Ermitteln Sie die neue Restschuld des 1. Darlehens bei sonst gleichen Konditionen und insbesondere gleicher Rate. c) Setzen die neue Restschuld des 1. Darlehen dem Zahlungsstrom des 2. Darlehens gegenüber und ermitteln den neuen Nominal- und Effektivzins. 4. Welche Empfehlung kann nun der Finanzberater Herrn Berger geben? Feststellung: Die Banken und Sparkassen bieten diese Kredite derzeit pausenlos an, können aber nur sehr selten eine transparente Zahlungsströme dem Kunden darstellen, so dass er exakt beurteilen kann, welche Chancen und Risiken er eingehen kann. [...]


finanzplanung konkret 05/2009

Investmentsparen mit allen Kosten, Steuern und Erträgen

Dienstag, 23. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Prof. Heinrich Bockholt

PDF-DateiHerr Schneider möchte seine Altersvorsorge aufstocken, da die gesetzliche Rentenversicherung nicht reichen dürfte. Er geht zur Volksbank, die ihm einen Investmentsparplan empfiehlt. Der Finanzberater der Volksbank ist realistisch und gibt alle relevanten Informationen zum Sparplan, der wie folgt geplant wird: Einmaleinzahlung 10.000,00 €, Sparbeitrag pro Monat nachschüssig 200,00 €, Laufzeit 20 Jahre, Agio, wird vom Sparbeitrag abgezogen 4,00 %, durchschnittl. Wertsteigerung pro Jahr 6,00 %, davon durch Dividende 2,00 %, davon durch Spekulationsgewinn 4,00 %. Herr Schneider ist zufrieden, stellt aber noch folgende Fragen vor dem Abschluss: 1. Was bedeutet Wertsteigerung finanzmathematisch bei der Volksbank? 1.1 Dreisatz, 1.2 Performance, 1.3 BVI-Methode (Was ist das bei Sparplänen?), 1.4 Nominalzins, 1.5 Effektivzins, 1.6 Kommt auf die Interpretation der Volksbank an, 1.7 Empfehlung der Autoren, 2. Wie hoch sind die guthabenwirksamen Einzahlungen? 3. Wie ist die Abgeltungssteuer inklusive Solidaritätszuschlag ohne Kirchensteuer bei der Dividende zu verrechnen? 4. Wie ist die Abgeltungssteuer plus Soli auf den Spekulationsgewinn zu verrechnen 5. Wie sieht das Ergebnis nach Steuern aus? 6. Wie sieht der Effektivzins bezogen auf das investierte Kapital nach Steuern aus? [...]


Versorgungslücke?

Dienstunfähigkeit für Beamte

Dienstag, 23. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: yourConsult GmbH & Co.KG Jürgen Dries

WebseiteEs gibt Beamte, die eine reine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben oder dies beabsichtigen. Der reine Berufsunfähigkeitsschutz ist aber anders zu bewerten und zu prüfen, als die Dienstunfähigkeit. Von daher sollten Beamte sich sehr genau informieren, bei welchem Anbieter sie Ihren persönlichen Verischerungsschutz abschließen. Denn im Leistungsfall kann es dazu führen, dass der Beamte dienstunfähig ist, der Versicherer aber zu dem Ergebnis kommt, dass kein Leistungsfall vorliegt, da die Kriterien der Berufsunfähigkeit nicht erfüllt sind. Die Folge: Die Einnahmenseite reduziert sich vom aktuellen Nettogehalt auf den Ruhegehaltsanspruch seitens des Dienstherren und dieser ist weitaus geringer, als das Nettogehalt. [...]


Berufsunfähigkeit

Der Wert Ihrer Arbeitskraft – Ihre Existenzgrundlage

Dienstag, 23. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: yourConsult GmbH & Co.KG Jürgen Dries

WebseiteBei vielen Menschen besteht der größte Teil des Gesamtvermögens gerade am Anfang ihres Berufslebens aus ihrer Arbeitskraft, dem Humankapital. Dabei ist das Humankapital im engeren Sinne der heutige Wert des zukünftigen Arbeitseinkommens. Sind die Einnahmen größer als die Kosten, kann der Akademiker noch Rücklagen bilden, um einmal ausreichend Liquidität aufzubauen, um kurzfristige Ziele zu erreichen. Kosten sind sehr schnell aufgebaut, zumal in einer Welt, in der Kredite sehr einfach zu haben sind. Was passiert aber, wenn plötzlich durch einen Unfall, einer Krankheit oder eines Kräfteverfalls das berufliche Einkommen ausfällt? Sind die Kosten für diesen Fall nicht so leicht zu reduzieren und fehlen die finanziellen Rücklagen, rutscht man leicht in finanzielle Schieflage. Wer sich da auf die gesetzlichen Leistungen verlässt, kann böse Überraschungen erleben. [...]


Eigengenutzt oder vermietet oder beides?

Die Immobilie als geeignete Altersvorsorge?

Montag, 22. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Fachbüro für angewandte Baufinanzierung Bruno Steiner

WebseiteEine vermietete Immobilie, so verspricht es die Werbung, ist eine sichere Altersvorsorge. Ist das tatsächlich so? „Die eigenen vier Wände“ oder „mietfrei wohnen im Alter“ – was ist daran erstrebenswert? Dabei sollte man einiges beachten. Vor allem müssen die Grundanforderungen positiv ausfallen. Auf Dauer bezahlbar, schuldenfrei zum Rentenbeginn, angemessene Größe, überschaubare Bewirtungskosten heißen sie. [...]


finanzplanung konkret

Interaktive finanzmathematische Klausur 01/2010

Donnerstag, 11. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Prof. Heinrich Bockholt

PDF-DateiIhr Kunde möchte mit dem 60. Lebensjahr in Rente gehen. Bis zum 86. Lebensjahr möchte er eine monatliche Privatrente von 1.500 Euro erhalten. In den 26 Jahren erzielen Sie einen Zins von 6 Prozent. Wie viel Geld braucht der Kunde mit 60, um sich die Rente über 26 Jahre auszahlen zu lassen? Am Ende ist das Kapital vollständig auf Null. (Quelle: finanzplanung konkret) [...]


Beratungsbrief für Profis in der Finanzplanung

finanzplanung konkret 01/2010

Donnerstag, 11. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Prof. Heinrich Bockholt

PDF-DateiBernd W. Klöckner: Wie Sie Ihre Kunden auf dem Weg zu langfristigen Zielen unterstützen. Steffen Horn: Gesetz zur Verbesserung der bAV, hier konkret in die Erhaltung von Versorgungsansprüchen, Prof. Dr. Kriebel: Kundentypisierung über die konkrete Nutzung von Kommunikations- und Beratungsformen für die vier Kundentypen in Verkaufsgesprächen, Werner Dütting: Problem von Ratenzahlungszuschlägen bei Versicherungen und wie Sie es gewinnbringend bei Kunden lösen, Peter A. Gebhardt: Vorgaben zu einer optimalen Finanzplanung aus Sicht eines Honorarberaters, Prof. Bockholt: Garantiezertifikate - immer noch undurchsichtig (Quelle: finanzplanung konkret) [...]


Was versteht man unter bAV?

Altersvorsorge - betriebliche Altersversorgung (bAV, BAV)

Dienstag, 02. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Fachbüro für angewandte Baufinanzierung Bruno Steiner

WebseiteDie betriebliche Altersvorsorge sollte die gesetzliche Rentenversicherung und die private Vorsorge der Bürger eigentlich ergänzen. Arbeitnehmer haben gegenüber dem Arbeitgeber einen Anspruch auf die Durchführung einer betrieblichen Altersvorsorge durch Entgeltumwandlung. Der Arbeitgeber muss sich aber nicht an der Finanzierung der BAV beteiligen. Was versteht man unter betrieblicher Altersvorsorge? [...]


Der unabhängige Berater

Lieber Reicher statt Raucher

Montag, 01. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Fachbüro für angewandte Baufinanzierung Bruno Steiner

WebseiteJede Schachtel Zigaretten kostet ein kleines Vermögen. Man kennt die Argumente zum Thema Rauchen und Gesundheit. Und die gut gemeinten Ratschläge kann man schon nicht mehr hören. Aber soll man für kleine „Schornsteine" tatsächlich auf ein Vermögen verzichten? Ganz im Ernst: Jeder Raucher weiß, dass Zigaretten teuer sind. Und aufgrund der Steuererhöhung kostet eine Schachtel Zigaretten inzwischen ungefähr 4 Euro. Ob Raucher oder Nichtraucher: Finanzieller Spielraum im Alter sichert finanzielle Freiheit und damit Lebensqualität. [...]


Private Vorsorge

Rürup-Rente - Werfen Sie Ihr Geld nicht in ein "Schwarzes Loch"

Montag, 01. März 2010, Artikel veröffentlicht durch: Fachbüro für angewandte Baufinanzierung Bruno Steiner

WebseiteUm die private Vorsorge zu unterstützen, fördert der Staat diese mit steuerlichen Anreizen. "Rürup-Sparer" profitieren evtl. von einer steuerlichen Förderung. Die Beiträge zur Rürup-Rente kann man vom ersten Euro (€) an steuerlich als Sonderausgaben geltend machen (absetzbar). Die Rürup-Rente wird insbesondere für Gutverdienende, Selbstständige und Freiberufler als attraktiv angepriesen durch die Möglichkeit des Sonderausgabenabzugs.Dabei handelt es sich um einen Freibetrag und nicht, wie häufig suggeriert bzw. angenommen wird, um einen Steuererstattungsbetrag. Die Steuerersparnis ergibt sich aus der persönlichen Steuerschuld und beträgt somit nur einen Teil bis Nichts des Anrechnungsbetrages. [...]


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